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Probleme bei Filzschlegeln und Meshheads
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Nein, diesemal ist es kein Gerücht. Wenn man stolzer Besitzer eines Bassdrumpads ist, das mit einem Meshfell bespannt ist, sollte man vorsichtig sein. Es ist tatsächlich so, dass das Zusammenspiel von Meshheads und Filzschlegeln eine schlechte Kombination ist. Der feine Abrieb des Filzmaterials führt nach einiger Zeit nämlich dazu, dass die feinen Fäden des Gewebefells zerstört werden. Früher oder später löst sich erst ein Faden in Wohlgefallen auf, dann ein zweiter, und so weiter und so fort.

Abhilfe können so genannte Protektoren leisten. Das sind spezielle Kunststoff Aufkleber, die in jedem gut sortierten Drumgeschäft für kleines Geld zu erwerben sind. Man klebt sie einfach mittig auf das Fell, dort wo der Schlegel das Fell berührt. Leider hat die Verwendung solcher Protektoren zwei entscheidende Nachteile. Erstens gibt es meistens Probleme mit der Haftung des Aufklebers auf dem Gewebefell. Zweitens steigt der Pegel der Geräuschentwicklung beim Anschlagen des Pads rapide an.

Besser, alllerdings auch teurer ist es, wenn man sich einen Austauschschlegel besorgt, der nicht aus Filz besteht, sondern zum Beispiel aus Kunststoff. Sehr gut geeignet sind insbesondere Schlegel, die zwei Spielflächen besitzen. Damit bleibt man flexibel und kann die Fussmaschine auch am Naturset weiter mit dem Filzbelag verwenden.

Kaufempfehlung:

PEARL B100DB DOUBLE BEATER
Bass Drum Pedal Schlägel
Doppelseitig
mit 2 verwendbaren Schlagflächen
Plastik / Filz
Kosten: <10 Euro


2007-10-04 18:52:50 Jan Häger
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